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Mein Fazit zur Juni Challenge Less is More: 30 Tage sparen

Dieser Beitrag enthält Werbung und einen Ringana-Werbelink: Ich bekomme eine kleine Provision, wenn du auf der Webseite Produkte kaufst und mich als deinen Ringana Partner angibst.

Hallo ihr Lieben!

Was bisher geschah:

Ich habe mich zusammen mit knapp 70 weiteren Teilnehmer*innen dazu commitet 30 Tage möglichst bewusst und sparsam zu leben. Indem wir gemeinsam unseren materiellen Konsum stark reduzierten, haben wir einen positiven Beitrag für unsere Finanzen und die Umwelt geleistet.

Mit Katrin habe ich abwechselnd jeden Morgen per Whatsapp Impulse und Inspirationen gegeben, zu den folgenden Themen:

  • #Money-Montag
  • #Dankbarkeits-Dienstag
  • #Mindset-Mittwoch
  • #Durchhalten-Donnerstag
  • #Finanzen-Freitag
  • #Selbermachen-Samstag
  • #Spenden-Sonntag

Jeden Abend konnten alle Teilnehmer*innen während der offenen Fokusstunde von 20-21 Uhr ihre Gedanken und auch eigene Tipps und Spartricks mit der Gruppe teilen. Zudem haben wir uns in einer privaten Facebook Gruppe vorgestellt und Ideen getauscht.

Was habe ich für mich gelernt und was werde ich weiterhin in meinem Leben beibehalten?

1) Meine Finanzen im Juni:

Mein monatliches Sparquoten-Ziel von 20% meines Einkommens habe ich ganz knapp verpasst: denn es sind nur 18% geworden. Zum Vergleich: im Februar konnte ich stolze 35% meines Einkommens sparen. Das lag vor allem daran, dass ich in dieser Zeit fast null Ausgaben für Transport, Kleidung und auswärts Essen hatte. Diese Kosten sind mit den Corona Lockerungen wieder angestiegen. Zudem bin ich im Monat Juni aufgrund der Grenzöffnungen wieder sehr viel gereist: Ich war in Leipzig, Hamburg, Annecy (Frankreich) und in den Schweizer Bergen. Zudem hatte ich viel Besuch inklusive Koch- und BBQ Highlights auf dem Balkon. Obendrauf habe ich in ein eigenes Hochbeet investiert, wo ich in Zukunft selber Gemüse und Obst anbaue. Somit waren meine variablen Kosten im Juni die höchsten bis jetzt in diesem Jahr. Gleichzeitig ist mein monatliches Einkommen dank meines Ringana Business angestiegen (dazu gibt’s bald einen separaten Beitrag). Impulskäufe konnte ich FAST vermeiden (bis auf ein Basecap in Annecy für 35 EUR als Sonnenschutz).

2) Was habe ich gelernt?

Ich habe vor allem gelernt, dass Sparen richtig Spaß macht und man trotzdem das Leben genießen kann! Natürlich ist ein Bewusstsein für Konsum sehr wichtig und zudem sollte man Spar-Tricks kennen. Ich sehe Sparen nicht als Entbehrung an, sondern als Fortschritt zu meinem Ziel: finanzielle Unabhängigkeit.

Was ich zudem über Geld allgemein lernen durfte ist das: „Money follows Joy!“. Sobald wir Dinge aus dem vollen Herzen tun, findet das liebe Geld ganz automatisch einen Weg zu uns. Sei es mein Engagement für die Menschen in Nepal, mein Ringana Business oder auch einfach nur, wie ich das Geld für mein Hochbeet zusammenbekomme. Auch mit kleinen Schritten können wir Großes bewegen. Das gilt beim Sparen, beim Thema Nachhaltigkeit, bei zwischenmenschlichen Beziehungen, bei Spendenaktionen. 💚 Geld ist sicher nicht alles, aber Geld bringt Freiheit und Sicherheit, die jeder von uns braucht – auch um einen Beitrag für andere leisten zu können. Zitat von Elizabeth Gilbert: „If you do something that is not in alignement with your heart, it takes energy away. If you do something that is in alignment with your heart, you get more energy from it. Energy increases when we do things out of love.“ (Mehr Lieblingszitate von mir findest du hier).

3) Was werde ich beibehalten?

Es gab unglaublich viele Tipps und Inspirationen von allen Teilnehmer*innen, welche ich auch in Zukunft beibehalten möchte. Hier nur eine kleine Auflistung meiner persönlichen Lieblinge:

  1. Bewusste Lebensmittelverwendung für weniger lustgesteuerten, impulsiven Ressourcenverbrauch und Wegwerfen: immer mit festen Budgets und Listen Einkaufen gehen.
  2. Schmeckt genauso und ist günstiger: Haferflocken statt teures Müsli. Milchreis statt Sushireis.
  3. Kräuter, Gemüse und Früchte selber anbauen im Hochbeet (Minze, Koriander, Tomaten, Salat, Kiwis, Blaubeeren…).
  4. Plasmaspenden: Etwas Gutes tun, gleichzeitig bekommt man eine Aufwandsentschädigung.
  5. Balkonparty statt Bar
  6. E-Bike statt Auto: funktioniert für mich wunderbar, spare circa 1000CHF/Monat
  7. Teilselbstständigkeit : Steuervorteile (Abendessen, Reisen, Büromaterial) und Generierung von passiven Einkommen (=Vermögensaufbau).
  8. Fixkosten so gering wie möglich halten : immer zur günstigsten Versicherung wechseln bzw. alte unnötige Versicherungen / Renten optimieren/vergleichen.
  9. Sprich mit jemand über deine Finanzen! Denn viel zu häufig ist dieses Thema ein Tabuthema, bzw. wird es leicht verdrängt und “umschifft”. Dabei können Gespräche sehr helfen, deine Finanzsituation besser zu verstehen und zu optimieren. Falls du in einer Partnerschaft bist: vor allem hier sind eine völlige Transparenz und gemeinsame Finanzen-Ziele sehr wichtig. Schreibt eure Abmachungen schriftlich auf.
  10. Menstruationscup statt Tampons (RIESEN Benefits für: Gesundheit, Umwelt, Sparquote)
  11. Ich verwende eigentlich alle Glasflaschen weiter: Olivenglas, Tomatensaft Glas, Honigglas, Gurkenglas werden weiterverwendet als: Blumenvase, coole Cocktailgläser (mit Bambus Strohhalmen von Alnatura) und auch als tägliche Wasserflasche für mich und meinen Freund.
  12. Selbstgemachte Bienenwachstücher! Als nachhaltige Alternative für Frischhaltefolie. 👌👏 Somit kann man einfach alte, dünne Stoffreste oder Geschirrtücher weiterverwenden. Die Bienenwachstücher können immer wieder genutzt werden und werden mit der eigenen Körperwärme um Gefäße, Gläser usw. “gebogen”.
  13. Nachhaltiges Investieren und bewusste Kontoführung: Blogbeitrag hier.
  14. An meiner Selbstdisziplin arbeiten. Denn mangelnde Selbstdisziplin ist einer der Hauptgründe warum die meisten Lottogewinner sehr schnell wieder pleite sind.
  15. DANKBARKEIT: Am besten direkt am Morgen eine positive Stimmung in den Tag bringen, z.B. mit einer kurzen Dankbarkeitsmeditation.
  16. Giving makes us happier than having / taking. Eine gute Balance zwischen Geben und Nehmen finden.  Geben / spenden muss nicht immer finanziell sein, sondern kann auch ganz einfach deine wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit sein.
  17. Kostenlose Schätze aus der Natur: Bärlauch im Frühling für lecker Pesto, Holunderblüten für  Sirup/Hugo, frischen Salbei für Salbei-Pasta oder Halsschmerzen-Tee, Waldpilze im Herbst, frische Kamille für Tee.
  18. Foodsharing.de Lebensmittel retten!! GENIAL!! Leider gibt’s das noch nicht in der französischen Schweiz?! 🙁
  19. Pumpipumpe: Alltagsgegenstände mit Nachbarn teilen – für einen bewussten Umgang mit unseren Ressourcen und eine lebendige Nachbarschaft!
  20. Bewusste kostenlose Momente für mehr Alltagsglück: Meditation, Natur, Sonnenschein, Vogelgezwitscher, Freundschaften und Familie , Sport in der Natur (Yoga, Joggen, Schwimmen im See, Wandern..), ein Lächeln einer lieben Person 🙂
  21. Madame Moneypenny Haushaltsbuch !!! Ich tracke damit seit Anfang dieses Jahres meine Ausgaben und kalkuliere somit auch meine monatliche Sparrate. Aufwand: 10 Minuten! Dafür super Einblicke, für was ich eigentlich mein Geld so ausgebe und wo ich gerne Ausgaben senken möchte.
  22. Mich auf mein SPARVORHABEN konzentrieren. Denn wenn du den Fokus auf eine bestimmte Sache legst, wird sie für dich präsenter und stärker. Weg von “kann ich mir nicht leisten” hinzu “WIE kann ich mir das leisten”.

Mein Money-Mindset hat sich stark verbessert.

Eine Interessante Frage während der Challenge war diese: „Was ist der Vorteil daran, dass ich noch NICHT das Vermögen habe, dass ich mir wünsche?“ Klingt vielleicht etwas komisch, aber es ist eine sehr spannende Frage. Meine Antworten:

  • Meine finanzielle Intelligenz ist noch nicht ausreichend um ein großes Vermögen nachhaltig zu halten.
  • Ich habe gerade in Krisenmomenten keine Angst Vermögen zu verlieren, und schlafe nachts wunderbar😄
  • Ich habe JETZT den perfekten Moment um mich intensiv zu bilden und mit meinen Finanzen zu befassen und kann gleichzeitig andere dazu motivieren.
  • Ich konnte die Liebe meines Lebens treffen ohne Angst zu haben, dass es ihm nur ums Geld geht (das stelle ich mir ätzend vor als Millionärin…).
  • Ich durfte lernen, wie es ist nur mit ganz wenig Geld auszugzukommen und dass man wenig braucht um glücklich zu sein.

In diesem Sinne, danke für’s Lesen und ein RIESEN Dankeschön an alle LIM’s Teilnehmer*innen!!

Und ein extra großes Dankeschön an meine Co-Leaderin Katrin, welche die Challenge mit mir gemeinsam traumhaft geleitet hat.

Im Juli gibt es eine Challenge Sommerpause, aber sicherlich wird es im August oder September wieder eine neue Challenge geben. Falls du eine coole Idee hast melde dich gern bei mir 🙂 Folgt mir auch gerne auf Instagram und/oder abonniert diesen Blog.

Alles Liebe und Namasté

Marie

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About Author

Green networker & mountain enthusiast & volunteer for Let's Clean Up Nepal

2 Comments

  • Passport Overused
    30. Juni 2020 at 15:45

    Great post 😁

    Reply
    • Marie
      30. Juni 2020 at 16:34

      Dankeeeeeee 🙏

      Reply

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