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Warum ich eine Ausbildung zum „Integrative Nutrition Health Coach“ gemacht habe

„People are fed up by the Food Industry, which pays no attention to health, and are treated by the Health Industry, which pays no attention to food.“ Wendell Berry.

Hallo ihr Lieben

Der Monat Mai ist zum Glück ein wirklicher Erfolgsmonat bis jetzt für mich, denn:

  • Ich habe meine erste Ringana online Präsentationen durchgeführt („Summertime Fresh Date“) und es waren Freunde mit dabei aus der ganzen Welt! Aus insgesamt 8 verschiedenen Ländern: Taiwan, Australien, Belgien, UK, Spanien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Du willst beim nächsten Mal auch mit dabei sein? Dann melde dich bei mir und ich schicke dir den Registrierungslink. Zudem habe ich meine Basecamp Ausbildung bei Ringana begonnen: wir sind ein hochmotiviertes Team aus 23 Teilnehmern und Trainern und lernen in den nächsten 8 Wochen alles über Network Marketing, Kommunikation, Zeitmanagement, Kundengewinnung, Teamaufbau, Motivation  usw. Ich bin RIESIG gespannt und bin sehr dankbar dabei sein zu dürfen. Mehr zu Ringana hier.
  • Die Maychallenge mit meiner Freundin Dominika ist super angelaufen und der Austausch in unserer Whatsapp Gruppe bereitet mir sehr viel Freude. Wir sind insgesamt 14 Frauen aus Deutschland, der Schweiz und Irland, sowie 1 liebevoll genannter „Quotenmann“, den wir sehr gerne mit dabei haben 🙂 Das Fazit zur Maychallenge gibt’s Ende Mai.
  • Unsere #FoodforNepal Kampagne ist ebenfalls enorm erfolgreich gelaufen und hat BEI WEITEM unsere Erwartungen und Hoffnungen übertroffen. DANKE an dieser Stelle nochmal an alle, die uns unterstützt und gespendet haben. Ausführliche Dokumentation über die Umsetzung von Raj in Nepal folgt demnächst: er wird morgen die ersten Krisen-Nahrungspakete in Dörfern verteilen. Fingers crossed!
  • Last but not least: Ich habe meine einjährige Online Ausbildung zum Integrative Nutrition Health Coach erfolgreich abgeschlossen! Darüber bin ich sehr stolz und ich möchte euch heute berichten, warum ich diese Ausbildung gemacht habe und was ich lernen durfte.

Wie kam es dazu?

Ein wichtiges Ziel meiner beruflichen Auszeit war vor allem, meine Berufung zu finden, bzw. mir ein zweites Standbein aufzubauen. Ich war zwar zufrieden mit meinem Marketing-Job bei Weleda und bin nach dem Sabbatical auch wieder zu meiner alten Stelle zurückgekehrt. Trotzdem wusste ich, dass mich dieser Job nicht auf Dauer erfüllen würde. Ich spürte, dass ich noch nicht dort angekommen bin, wo ich ankommen sollte. Denn ich denke schon, dass wir alle – auf einzigartige Weise – eine bestimmte Aufgabe haben, die uns besonders erfüllt und gleichzeitig einen Mehrwert hat für andere. Wie eben ein großes Orchester: jeder hat sein eigenes Instrument sowie Noten und spielt „sein Stück“ – aber zusammen erklingen alle Musiker wie eine großartige, geniale Fügung!

Ich wollte während der Reise mein persönliches Instrument bzw. Aufgabe finden und habe darüber viele Bücher gelesen und auch mit einigen Menschen unterwegs gesprochen.

Meine Coachingausbildung war ein Ergebnis dieser Suche. Es ist übrigens bereits meine zweite intensive Coaching Ausbildung, denn ich habe bereits im Jahr 2015-2018 mein NLP Practitioner an der NLP Akademie Schweiz absolviert.

Für die Ausbildung zum „Health Coach“ vom „Integrative Nutrition Institute“ in New York habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden:

  • Ganzheitlicher Ansatz: „Holistic health“ bezogen auf alle Lebensbereiche: Ernährung, Partnerschaft, Karriere, Geld, Spiritualität, Wohnort, Sozialleben, Kreativität, Sport und Gesundheit.
  • Umfassendes Ausbildungsprogrammkomplett online auf Englisch – zu vielen Ernährungs- und Gesundheitsthemen per Videomaterial mit internationalen Speakern: Nitika & Deepak Chopra, Geneen Roth, Amy Jo Goddard, Taryn Toomey…
  • Der Arbeitsaufwand von ca. 7 Stunden pro Woche war für mich zwar hart in der Zeit, wo ich noch Vollzeit gearbeitet habe, war aber machbar.
  • Es ist eine amerikanische, international anerkannte und gut bewertete Ausbildung. Amerika ist immer noch „Vorreiter“ für einige Trends und Bewegungen in Europa.
  • Mein Bauchgefühl hat trotz des hohen Investments (ca. 4.000 USD) Ja gesagt. Zudem habe ich es als Investment in mein Humankapital angesehen – ich hab ja bereits in meinem Finanzen-Fazit im April erklärt, warum das so wichtig ist.

Fazit: Was habe ich gelernt?

Puh eine ganze Menge. Es war sehr intensiv die 7 Stunden Infomaterial wöchentlich im wahrsten Sinne zu verdauen und im eigenen Leben zu integrieren. Alle 3 Monate gab es online Tests, zudem habe ich eigene „Health Histories“ mit Freunden geübt (DANKE!) und auch selbst in live „Coaching Calls“ zusammen mit Trainern durchgeführt. Mein Leben hat sich während der Ausbildung komplett verändert – ich weiss noch nicht so recht ob DANK oder TROTZ der Ausbildung. Ist ja auch egal.

Hier jetzt meine Learnings:

  1. Mir macht kochen Spass!!! Das ist wohl der wichtigste Effekt – denn nichts ist nachhaltig gesünder und finanziell lukrativer, als selbst täglich frisch und gesund zu kochen! Ich habe früher fast nie selbst gekocht (außer Pasta und Rührei) und bin viel lieber in Restaurants gegangen. Die Ausbildung hat mich jede Woche aufs Neue inspiriert, Sachen auszuprobieren. Mein Motto ist: „Walk the talk“: ich wollte alles selbst ausprobieren. Sei es rein pflanzenbasierte Ernährung, über „low Carbs“, Super Foods & green Smoothies (sehr unbeliebt bei meinem Mitbewohnern :-D), vegan, Detox, glutenfrei, Mikrobiomfreundlich, Ayurveda – fast alles war dabei. Ich habe gelernt, dass es nicht DIE einzig wahre und richtige Ernährungsweise gibt. Denn: „One person’s food is another person’s poison!“ von Joshua Rosenthal. Auch gut von ihm: “A lot of people who think they have eating disorders, have career disorders”.
  2. Es ging immer um ganzheitliche Gesundheit, dass heißt gesunde Ernährung ist nur ein Teil der Ausbildung. Denn wir können uns noch so gesund ernähren – wenn wir in unserer Beziehung oder Karriere unglücklich sind, oder kein Geld haben, oder unsere Kreativität nicht ausleben können – sind wir nicht langfristig gesund. Ziel ist es vielmehr eine gute Balance in allen Lebensbereichen zu entwickeln. Natürlich kann nie alles 100% perfekt sein, es geht darum ein gutes Gleichgewicht zu finden.
  3. Besonders spannende Einsichten hatte ich zu diesen Themen (Liste nicht vollständig):
    • Feng Shui (hab meine komplette Wohnung umgeräumt & klappe seitdem den Klodeckel immer runter),
    • „The Circle of Life“,
    • aktives Zuhören & „high-mileage questions“ – Coaching Fragetechniken,
    • Magic of Synchronicity (meaningful coincidences),
    • „Fitting out Rule“,
    • „Power of Intentions & Goal Setting“,
    • verschiedene Atem- und Meditationstechniken,
    • Bedeutung von Heißhunger Attacken,
    • Meyers-Biggs Persönlichkeitsanalyse,
    • notwendige Supplements für Veganer / Vegetarier,
    • Ayurveda & Ölziehen,
    • Mind-Body-Medecine,
    • Sexualität & Sinnlichkeit,
    • negative Glaubenssätze durch Bewegung (Tanz) auflösen,
    • Auswirkungen von Stress & Wut auf den Körper,
    • Gesunde Gewohnheiten = heilige Grahl (z.B. benutze ich seitdem endlich Zahnseide).

Ich könnte zu jedem Thema für sich einen Artikel schreiben. Mach ich vielleicht auch – was interessiert dich am meisten? Schreib gern die Nummer in die Kommentare.

Bin ich jetzt ein Integrative Nutrition Health Coach?

Ja ich bin jetzt offiziell ein „Integrative Nutrition Health Coach“ mit Auszeichnung. Praktisch habe ich im Moment andere Herzensprojekte, auf die ich mich (noch) fokussieren möchte, wie zum Beispiel mein Ringana Teamaufbau und mein Engagement für die Menschen in Nepal zusammen mit Raj. Das Thema ganzheitliche Gesundheit begleitet mich allerdings Tag für Tag. Beim Sport, beim Meditieren, bei meinem Karriereplan, beim bewussterem Umgang mit Konsum, bei meiner Finanzstrategie und wenn ich für meinen Freund und mich selbst koche.

Selbstgekochtes hat übrigens IMMER 2 Vitamine drin, die man nirgendwo anders findet:

  • Vitamin H = Homecooked: beste & strengste Bio-Qualitätskontrolle
  • Vitamin L = Love: Kein Koch der Welt wird so viel Liebe in sein Essen stecken wie du für dich selbst und deine Familie/ Partner/Freunde! 🙂

Falls du jetzt überlegst, diese Ausbildung auch zu machen und hast noch weitere Fragen: schreib mir! Wenn ich dich „empfehle“ würde es auch etwas günstiger für dich werden. Falls du dir wünschst, dass ich dein Gesundheitscoach werde, dann schreib mir gerne auch. Ich freue mich über jedes Feedback und echte, ehrliche Gedanken!

Hier kannst du mir schreiben

Alles Liebe und Namasté

Marie

About Author

Green networker & mountain enthusiast & volunteer for Let's Clean Up Nepal

1 Comment

  • Manon
    12. Mai 2020 at 19:16

    Ich will einen Artikel zu allen Punkten Marie! Und finde es so schön, in deiner Schreibweise ein paar Hintergründe aus deinem Leben du erkennen, insbesondere die Metaphor zum Orchestra. Danke fuers Teilen, ich bin gespannt auf den nächsten Artikel.

    Reply

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